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Kreatin – nur für Sportler oder auch allgemein für die Gesundheit? 

Kreatin ist ein Stoff, welcher vor allem bei Sportlern bekannt ist. Er sorgt unter Sportlern, besondern unter Kraftsportlern für einen gesunden Muskelaufbau.

Doch Kreatin hat daneben noch einen hervorragenden Nutzen für unsere Gesundheit.  Welche positiven Wirkungen es auf unseren Körper hat, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist Kreatin?

Kreatin ist eine Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindung, die im Körper in Leber und Niere mit Hilfe der D-Aminosäuren gebildet wird, diese sind Glycin, Arginin und Methionin. Es spielt eine Hauptrolle im Energiestoffwechsel der Skelettmuskulatur, vor allem bei kurzzeitiger Muskelarbeit. Der Körper kann lediglich ein bis maximal zwei Gramm Kreatin selbst herstellen.

Kreatin erhalten wir außerdem über unsere Ernährung durch tierische Lebensmittel. Da jedoch ein übermäßiger Fleischkonsum auch negative Auswirkungen haben kann, ist es nicht immer ganz so einfach, Kreatin über die Nahrung aufzunehmen. Kreatin befindet sich allerdings auch in geringeren Mengen in Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkorngetreide.

Haben wir einen höheren Bedarf, so macht es Sinn, Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel von außen zuzuführen.

Wozu dient die Einnahme von Kreatin?

Kreatin ist im Sportbereich längst kein Geheimnis mehr. Man erlangt durch die Einnahme von Kreatin eine Verbesserung der Regenerationsfähigkeit sowie eine Verbesserung des Muskelaufbaus. Zudem werden Schnellkraft und Reaktionsfähigkeiten verbessert. 

Doch auch abseits der Sportbranche ist Kreatin sinnvoll.

Wie bereits erwähnt, fördert es den Muskelaufbau fördert und somit wirkt es auch dem Muskelabbau entgegen. Besonders ab einem Alter von 45 Jahren bauen die Muskeln immer weiter und weiter ab. Wir brauchen also etwas, was diesen Prozess etwas verringert und den Körper unterstützt. Natürlich sollte man in erster Linie den Körper mit gezieltem Sport und einer gesunden Ernährung unterstützen und nicht allein auf ein Supplement vertrauen. Kreatin ist nur unterstützend einzusetzen.

Forschungsergebnisse deuten außerdem darauf hin, dass Kreatin einen positiven Effekt auf die Gehirnleistung hat. So zeigte eine Studie der University of Sydney mit 45 Vegetariern aus dem Jahr 2003, dass die Einnahme von Kreatin die Hirnfunktion stärken könnte. Probanden haben sechs Wochen lang Kreatin eingenommenn und schnitten bei einem abschließenden Gedächtnistest deutlich besser ab als die Kontrollgruppe.

Für das Alter bedeutet das natürlich auch, dass wir den Körper unterstützen können, sodass die Gehirnleistung nicht so schnell abbaut.

Interessant ist auch, dass die Herzmuskulatur durch die Einnahme von Kreatin verbessert wird und somit einem Herzinfarkt entgegengewirkt werden kann. Weiterhin wird der Knochenstoffwechsel angeregt, sodass sich die Knochendichte verbessert und der Osteoporose entgegengewirkt wird. 

Wie Du merkst ist Kreatin in vielerlei Hinsicht ein wertvoller Stoff für unsere Gesundheit.

Die richtige Einnahme von Kreatin

Generell gibt es keine nennenswerte Nebenwirkungen bei der Einnahme von Kreatin. Die Probanden der Studie hatten vermehrt Blähungen und Mundgeruch im Vergleich zu ihrer Kontrollgruppe, allerdings sind diese Nebenwirkungen nicht allgemein bekannt. 

Schwangeren und stillenden Müttern wird allerdings empfohlen, auf die Einnahme zu verzichten, da diese Gruppe zu wenig erforscht ist.
Außerdem ist bei einer bestehenden Nierenproblematik Vorsicht geboten. Überschüssiges Kreatin wird vom Körper ausgeschieden, dieses könnte im Falle einer chronisch erkrankten Niere zu Problemen führen.

Auf was sollte man bei der Verwendung von Kreatin-Produkten achten? 

Es gibt unzählige Hersteller, welche Kreatin vertreiben. Du solltest darauf achten, nur hochwertige Produkte einzunehmen.

In Nahrungsergänzungsmitteln liegt Kreatin meist als Kreatin-Monohydrat vor und sollte auch als dieses verwendet werden, da die Verbesserungen für diese Verbindung gilt. Bei Kreatin-Variationen aus Malat, Ester oder Pyruvat ist kein Vorteil zu erkennen. Diese Verbindungen konnten noch nicht wissenschaftlich bewertet werden, da die Datenlage zu gering ist.

Die Einnahmemenge pro Tag liegt bei maximal fünf Gramm für Sportler, für den Einstieg sollte zunächst ein Gramm eingenommen und dann gegebenenfalls langsam gesteigert werden. Kreatin bewirkt allerdings, dass die Muskeln dem Körper Wasser entziehen, deshalb solltest du immer darauf achten, genug Flüssigkeit aufzunehmen.

Bei Bestellungen über das Internet von unbekannten Anbietern im Ausland besteht allerdings ein Risiko, dass die Präparate mit Schwermetallen oder verbotenen Zusätzen belastet sind.

Wir empfehlen daher die Produkte von Sunday Natural oder auch von ESN (unbezahlte Werbung). Es gibt Kreatin sowohl in Kapsel- als auch in Pulverform.

Medizinischer Haftungsausschluss

Die hier angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Fit-Area und die Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.


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