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Die Einzigartigkeit von Leinsamen

Leinsamen werden seit über 6.000 Jahren angebaut und konsumiert und gehören damit zu den weltweit ersten Superfoods.

Was macht Leinsamen so besonders?

Sie enthalten große Mengen entzündungshemmender Omega-3-Fette, die zwar nicht dieselben sind, wie die beim Fisch, aber dennoch genauso wirkungsvoll sind.

Außerdem haben sie viele Ballaststoffen und wichtige Antioxidantien, die für die hormonelle Balance im Körper notwendig sind.

Wir haben noch weitere Vorteile für dich zusammengefasst:

  • Verdauung wird unterstützt  
  • Haut wird verbessert
  • Cholesterinspiegel kann sinken
  • Herz-Kreislauf-Gesundheit wird verbessert 
  • krebshemmende Wirkung 

Leinsamen – Was genau ist das?

Leinsamen sind die Samen des "Gemeinen Leins“. Das ist eine Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wachsen kann und blaue Blüten trägt. Der Gemeine Lein ist in Europa heimisch und gedeiht hier prächtig. Die geernteten Samen gibt es im Handel in drei Formen: im Ganzen, geschrotet und als Mehl.

Was bedeutet „Leinsamen geschrotet“?

Geschrotete Leinsamen kannst du dir in etwa wie Haferflocken vorstellen: Man nehme die ganzen Samen und schlage ein paar Mal mit dem Hammer drauf. Die äußere Hülle wird dabei aufgebrochen, das Innere ist dann leichter zugänglich. Das sind die geschroteten Samen, ein kohlenhydratarmes Pendant zu Haferflocken. Der Vorteil von geschroteten Leinsamen gegenüber ganzen ist die Aufnahme im Körper: Ganze Samen sind sehr fest und komplett unverdaulich. Sie würden einfach so durch den Körper wandern und hinten wieder rauskommen, ohne vorher verdaut zu werden.

Wenn sie geschrotet sind, sind sie hingegen verdaulich, sodass der Körper an die wertvollen Inhaltsstoffe herankommen kann. Anhand der Inhaltsstoffe und Wirkungen wirst du gleich sehen, wie wichtig die Verdaulichkeit von Leinsamen ist.

Was bewirken Leinsamen?

Die geschroteten Leinsamen quellen auf, wenn man sie ins Wasser gibt, umrührt und anschließend für ein paar Minuten stehen lässt. Und genau das passiert auch in deinem Körper. Die Samen quellen auf und ziehen Flüssigkeit. Der Körper bildet dadurch um einiges mehr an Sättigungs- und Stoffwechselhormonen, deshalb heizen die Samen nicht nur den Stoffwechsel an, sondern sie machen auch satt. Und das Gute ist: Sie haben „kaum“ Kalorien.

Abnehmen mit Leinsamen

Wer schnell und vor allem gesund abnehmen möchte, der kann Leinsamen als wertvolle Unterstützung verwenden. Denn durch den hohen Sättigungseffekt, den Frühjahrsputz im Darm, die Proteine und Omega-3-Fettsäuren sowie den relativ niedrigen Kalorienwert sind Leinsamen dafür ideal geeignet. 

Natürlich sollte nicht die komplette Ernährung auf die Samen umgestellt werden, sie wirken eher ergänzend bzw. unterstützend. Du kannst sie gerne täglich, auf folgende Weise zu dir nehmen:

Leinsamen – Wie essen?

  1. Pur essen: Gebe einfach 1 Esslöffel Leinsamen in ein Glas Wasser, rühre sie um und trinke das Glas direkt aus.
  2. In Shakes oder Smoothies: Du kannst Leinsamen auch zu deinem Shake oder Smoothie hinzufügen, um die Konsistenz zu verdicken und den Sättigungseffekt zu erhöhen.
  3. Du kannst außerdem zu allem, was du backst, ein paar Esslöffel Samen hinzugeben und dafür etwas weniger Mehl verwenden.

Leinsamen Nährwerte

100 g Leinsamen enthalten:

  • 30 g Fett (Omega-3-Fettsäuren)
  • 25 g Eiweiß
  • 35 g Ballaststoffe
  • 350 mg Magnesium
  • 8,5 mg Eisen
  • 1,5 mg Zink
  • 150 mg Schwefel
  • 500 mg Kalium

Das sind eine ganze Menge Nährstoffe für ein paar harmlose Samen! Im Vergleich zu anderen Samen-Nahrungsmitteln wie Weizen enthalten Leinsamen außerdem nur sehr wenige potentielle Reizstoffe (Gluten & Co.).

Leinsamen, Flohsamen oder Chiasamen – Was ist besser?

Im selben Atemzug mit Leinsamen werden eigentlich auch immer Flohsamen und Chiasamen genannt. Flohsamen sind die kleinen Brüder und Schwestern von Lein- und Chiasamen und kommen ursprünglich aus Indien. Flohsamen haben allerdings eine stärkere abführende Wirkung, welche super gut bei Verstopfungen wirkt, allerdings für den alltäglichen Gebrauch, v.a. zum Backen, nicht so gut geeignet sind wie Leinsamen 

Chiasamen hingegen gehören aktuell zu den gefeierten Superfoods. Schlussendlich sind die Inhaltsstoffe von Chiasamen und Leinsamen in etwa gleich, also gibt es keine Gründe vor Vor- oder Nachteile von Chia- bzw. Leinsamen.

Doch in einem Punkt können Leinsamen für uns in Deutschland punkten: Chiasamen müssen erst aus Südamerika importiert werden, während Leinsamen hier in Europa heimisch sind. Dieser Punkt ist ein großer ökologischer Vorteil, der unbedingt beachtet werden sollte! 

Leinsamen Rezepte

Wir lieben folgendes Rezept und verwenden darin so gerne die Leinsamen. Wie oben schon erwähnt, kannst du Leinsamen natürlich auch einfach in dein Müsli geben, ins Wasser oder überall sonst, wo du etwas Mehl damit ersetzen willst.

 Magerquark-Brötchen mit Leinsamen

  • 250g Magerquark
  • 250g Dinkelmehl
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 40g Sonnenblumenkerne
  • 35g Leinsamen
  • Salz nach Belieben

Alles miteinander vermengen und 6 Brötchen daraus formen. Anschließend bei 200Grad etwa 15 Minuten backen. 

Fazit

Leinsamen stehen Chiasamen in nichts nach und lassen sich ebenfalls vielfältig verwenden. Sie sind deutlich günstiger, ökologisch sinnvoller als Chiasamen und lassen sich ebenso gut zum Abnehmen verwenden. Probiert die Samen einfach mal aus und baut sie immer wieder in euer Essen mit ein. Viel Spaß beim ausprobieren 


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