fbpx

Chlorella- und Spirulina-Algen – sind Algen wirklich so gesund?

Algen waren anfangs nur im Sushi-Laden erhältlich und auch dafür bekannt. Doch inzwischen bekommst du Algen auch in jedem Geschäft, welches ein Sortiment an Superfood hat. Denn Algen hat in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit bekommen, dass es sogar zu den Superfoods zählt. 

Doch ob Algen überhaupt gesund sind, welche Algen am gesündesten sind und was es mit dem Hype auf sich hat, erfährst du in diesem Beitrag. Außerdem schauen wir uns Chlorella und Spirulina mal genauer an. 

Was genau sind Algen und wie gesund sind diese? 

Algen sind im Wasser lebende, Photosynthese betreibende Organismen, von welchen es unzählige verschiedene Arten gibt. Unterteilt werden sie abhängig von ihrer Größe in Mikro- und Makroalgen. Alle Algen besitzen chlorophyllhaltige Plastiden, mit denen sie Photosynthese betreiben können. Neben dem Chlorophyll („Blattgrün“) enthalten sie noch andere Farbstoffe, die ihnen je nach Zusammensetzung verschiedene Färbungen verleihen, nach denen sie unterteilt sind: Grünalgen, Rotalgen, Braunalgen und Blaualgen.

Doch heute schauen wir uns besonders die Grünalgen und die Wirkung von Chlorophyll an. 

Chlorophyll wird auch als das "grüne Blut" der Pflanzen bezeichnet, da es von seiner chemischen Struktur fast identisch mit dem menschlichen Blutfarbstoff Hämoglobin ist. Daher gibt es keinen besseren Nährstoff für unser Blut als Chlorophyll. In Verbindung mit organischen Mineralien sorgt Chlorophyll dafür, dass unser Blut sauber, mineralstoffreich und vital ist. Nur in diesem Idealzustand kann das Blut sämtliche Körpergewebe optimal ernähren und gesund erhalten. Dieser Fakt lässt bereits erahnen, welchen hohen Stellenwert Chlorophyll für unsere physische und psychische Gesundheit hat. Generell gilt, je höher der Chlorophyllanteil eines Lebensmittels ist, umso größer ist gleichzeitig auch sein gesundheitlicher Nutzen.

Die beliebtesten Algen als Nahrungsergänzungsmittel: Chlorella & Spirulina 

Was ist Chlorella? 

Bei der Chlorella-Alge handelt es sich um mikroskopisch winzig kleine und sehr komplexe Einzeller, die zu den hochentwickelten Lebewesen zählen. Obwohl sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, verfügen sie über unvorstellbare Kräfte, die ihnen das Überleben seit mehr als zwei Millionen Jahren ermöglichen. Das ist wahrscheinlich ein wesentlicher Grund dafür, dass die Chlorella für die Wissenschaft derart interessant ist, dass sie heute zu den am besten erforschten Organismen zählt. So verwundert es auch nicht, dass eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien zur Verfügung steht, die die unzähligen gesundheitlichen Wirkungen der Chlorella-Alge belegen.

Chlorella-Algen verfügen – im Gegensatz zur Spirulina – über einen Zellkern, der sie als Mikroalge auszeichnet.

Die tiefgrüne Farbe hat sie ihrem außerordentlich hohen Anteil an Chlorophyll zu verdanken, der in dieser Konzentration bislang noch bei keiner einzigen anderen Pflanze gemessen werden konnte. 

Was ist Spirulina?

Strenggenommen handelt es sich bei Spirulina um keine Alge, sondern um Cyanobakterien. Die ursprüngliche Annahme, dass Spirulina den Algen angehört, hat sich umgangssprachlich festgesetzt. Spirulina erfreut sich ebenfalls aufgrund ihrer zahlreichen gesunden Nährstoffe großer Beliebtheit und wird sowohl präventiv als auch zur Therapie von zahlreichen Krankheiten eingesetzt. Die Nährstoffzusammensetzung der Spirulina sowie die hohe Bioverfügbarkeit der einzelnen Nähr- und Vitalstoffe versorgen den Körper äusserst schnell und sehr umfassend mit allem was er benötigt, um jede Körperzelle ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, seine Abwehrkräfte zu stärken und sich von überschüssigen Säuren, Giften und anderen Schadstoffen zu befreien.

Letztlich bewirkt eine regelmäßige Einnahme der Alge, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder aktiviert werden. Damit erklärt sich auch die breit gefächerte Wirkung der Spirulina in Bezug auf unterschiedlichste Erkrankungen.

Die Vorteile von Chlorella und Spirulina

Chlorella...

  • ... gilt als bester Leberschutz. Die unübertroffenen Chlorophyll-Mengen der Chlorella sind insbesondere für die Leber von immenser Bedeutung, denn sie schützen die Leberzellen vor den unzähligen Giften, die tagtäglich in den Körper gelangen.
  • ... stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen und trägt zur Blutreinigung bei. Außerdem erhöht es den Sauerstoffanteil im Blut und verbessert die Zellatmung.
  • ... schützt die Zellwände vor enzymatischer Zerstörung eindringender Bakterien.
  • ... aktiviert den Stoffwechsel
  • ... wirkt harmonisierend und fördert die innere Gelassenheit.
  • ... zählt als ausgezeichnete Eiweißquelle mit einem Proteingehalt von etwa 60 Prozent.
  • ... reguliert den Kohlenhydratstoffwechsel
  • ... ist reich an entgiftenden Ballaststoffen
  • ... liefert mehr als 30 Fettsäuren, die zu je einem Drittel aus gesättigten FS, ungesättigten FS und mehrfach ungesättigten FS bestehen.
  • ... enthält sämtliche wasserlösliche Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B9, Biotin, Vitamin C) und fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) im natürlichen Verbund sowie in Begleitung vieler weiterer bioaktiver Pflanzenstoffe.

Spirulina...

  • ... wirkt gegen Infektionen. Nach der Einnahme steigt die Aktivität der Makrophagen (Fresszellen) deutlich an. Auf diese Weise unterstützen Spirulina-Algen das Immunsystem bei der Bekämpfung von Infektionen jeder Art.
  • ... verbessert die Blutwerte. Eine Studie mit Patienten, die an Diabetes Typ 2 erkrankt waren zeigte, dass bereits mit einer täglichen Einnahme von nur 2 g Spirulina die Konzentration des Blutzuckers gesenkt werden konnte. Gleichzeitig reduzierte sich der Gesamtcholesterin-Wert, der LDL-Wert ging runter und der HDL-Wert stieg an.
  • ... schützt vor Viren. Die in der Spirulina enthaltenen Kalium-Salze verhindern das Eindringen von Viren in die Zelle, da diese beim Andocken an die Zellwand an den Salzen kleben bleiben. 
  • ... kann allergische Reaktionen reduzieren
  • ... verlangsamt den Alterungsprozess
  • ... verbessert die Gehirnleistung
  • ... zählt als ausgezeichnete Eiweißquelle mit einem Proteingehalt von bis zu 70 Prozent.

Einnahmeempfehlung

Beides gibt es als Pulver, Presslinge oder Kapseln. Die Vermischung des Pulvers mit Flüssigkeit hat gegenüber den Kapseln und Presslingen den Vorteil, dass ein Teil der enthaltenen Nährstoffe bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, so dass sie dem Körper besonders schnell zur Verfügung stehen. Die Kapseln und die Tabs haben hingegen den Vorzug, dass sie jederzeit und überall ganz ohne Vorbereitungszeit leicht eingenommen werden können.

Bei beiden wird eine Tagesdosis von 3 - 4 g für einen gesunden Mensch empfohlen.

Bei Erkrankungen ist allerdings eine deutlich höhere Tagesdosis erforderlich. Hier wird eine Aufnahme von mindestens 10 g empfohlen. 

Es ist ratsam, zunächst mit einer Einnahme von 4 g zu beginnen, um diese dann langsam zu steigern. So hat Ihr Körper die Möglichkeit, sich an die eiweisshaltige Algenkost zu gewöhnen und gleichzeitig können Ausleitungsreaktionen, die auf der hohen Reinigungskraft der Spirulina beruhen, vermieden werden.

Wie verwendet man das Pulver?

Wenn du Pulverform bevorzugst, gib zunächst Wasser, einen Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz oder eine pflanzliche Milch (Hafer-, Reis- oder Mandelmilch) in einen Schüttelbecher und füge die entsprechende Pulvermenge hinzu, wobei 10 g etwa 2 gehäuften Teelöffeln entsprechen. Jetzt nur noch gut schütteln oder mixen und schon ist der Shake fertig.

Hinweis: Bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten muss der behandelnde Arzt vorab über eine geplante Supplementierung informiert werden.

Hinweis: Am Anfang der Einnahme kann es zur vermehrten Gasbildung kommen. Das liegt daran, dass die basische Alge im Darm zur Zersetzung pathogener Bakterien beiträgt. Diese unangenehme, aber dennoch durchaus positive Reaktion sollte allerdings nach 4 bis 6 Tagen wieder verschwunden sein.

Fazit

Die Einnahme der Algen Chlorella und Spirulina weist einige gesundheitliche Vorteile aufgrund ihres hohen Nährstoffgehaltes auf. Ein Allheilmittel sind die Nahrungsergänzungsmittel jedoch sicherlich nicht, sodass sie weder eine gesunde Ernährung zur Aufrechterhaltung der Gesundheit noch Medikamente im Krankheitsfall ersetzen können. 


Das könnte dir auch gefallen:

Hinterlasse uns gerne einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit markiert.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Trage dich in unseren kostenlosen Newsletter ein